Deutschland

Die gesetzliche Absicherung bei Berufsunfähigkeit ist unzureichend

Für alle, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, ist die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente bereits 2001 komplett entfallen! Sie können nur noch auf die unzureichende Erwerbsminderungsrente als Unterstützung vom Staat hoffen. Deren Leistungen reichen aber bei weitem nicht aus, um den Verlust des Einkommens auszugleichen. Ob und wie viel Erwerbsminderungsrente geleistet wird, richtet sich ausschließlich nach der Arbeitsfähigkeit pro Tag in irgendeiner Tätigkeit – der erlernte Beruf spielt dabei keine Rolle. Eine Verweisung auf eine einfache, deutlich schlechter bezahlte Tätigkeit ist damit möglich – vom Architekten zum Pförtner.

Rentenansprüche bei Erwerbsunfähigkeit:
Erwerbsminderungsrente

Wichtig zu wissen

Berufseinsteiger erhalten oftmals keinen Cent vom Staat! Denn wer noch keine fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung einbezahlt hat, bekommt keine Leistung.

Die unterschätzte Gefahr in Zahlen

  • Fast jeder vierte Beschäftigte scheidet vorzeitig aus dem Berufsleben aus.*
  • Jährlich stellen ca. 350.000 Versicherte in Deutschland einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente.**
  • Davon werden lediglich 188.151 Anträge bewilligt.**
  • 56 % können Ihren Beruf wegen Erkrankung der Psyche oder des Bewegungsapparates nicht
    mehr ausüben.
  • Die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente beträgt für Männer 652 € und für Frauen sogar nur 576 €.**

* Quelle: Handelsblatt
** Quelle: Deutsche Rentenversicherung

Ernstfall

Fazit

Die Arbeitskraft ist das höchste Gut. Sie sichert das Einkommen und den Lebensunterhalt der Familie sichert.
Für die finanzielle Absicherung des Verlusts ist eine private Vorsorge unerlässlich.

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